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Pfingsten im Regen

Und wieder einmal fiel eine lang geplante Tour buchstäblich ins Wasser.Doch was ein richtiger Reiter ist ,den kann das bisschen Wasser von oben nicht vom reiten abhalten.Also kam wie geplant Jochen  am Pfingstsamstag um 10 Uhr mit Arthur bei uns an.Pünktlich ging es dann auch los und pünktlich mit dem abritt fing es an zu regnen.Zuerst ritten wir den altbekannten Weg in Richtung Schaumberg,kurz davor hielten wir uns dann nach rechts Richtung Steinberg-Deckenhardt.Da wir den richtigen Weg erst suchen mussten stießen wir hin und wieder auf  kleinere Schwierigkeiten wie z.B.einen Graben ,den zu überwinden es galt.Die Schwierigkeit dabei war ,dass genau gegenüber ein Baum mit dicken Tiefhängenden Ästen stand und, wie Markus am eigenen Leib feststellen musste  ein Tiefes Loch direkt nebenan.Wir ließen die Pferde ohne Reiter springen und versuchten sie mit der Zügel genau zwischen Ast und Loch zu dirigieren..Michel der als erster über den Graben ging und weiter im Gestrüpp nach einem Weg suchte, verletzte sich am Auge erzählte uns aber vorerst nichts davon. Alles in allem war es aber ein sehr schöner ,wenn auch sehr feuchter Ritt und wir kamen alle recht gut gelaunt im Max-Braun Ferienzentrum in Steinberg-Deckenhardt an.Das Häuschen ,das wir gemietet hatten war toll,wenn auch fast zu wenig Heizkörper für unsere nasse Sachen vorhanden waren.Die Pferde standen direkt neben dem Haus in einem Tannenwäldchen sehr geschützt.Zum Glück hatten wir an Decken gedacht.Am nächsten Morgen war Michel verschwunden,sein Auge tat ihm so weh ,dass er beschloss zum Notarzt zu fahren.Da wir nicht wussten wie lange er weg ist beschlossen wir uns die Zeit etwas auf der Ferienanlage zu vertreiben.Gegen Mittag erfuhren wir ,das Michel sich doch schwerer verletzt hatte als er dachte.Also beschlossen Jochen,Markus und Dagmar ein wenig reiten zu gehen um die Gegend zu erkunden.Als wir am späten Nachmittag wieder zurück kamen fing es schon wieder an zu regenen.Am nächsten Morgen packten wir alles gemütlich zusammen und machten uns auf den Nachhauseweg. Zum Glück war uns das Wetter auf dem Heimweg freundlicher gesinnt und so kamen wir gut gelaunt und vor allem trocken zu Hause an.

Seiterswaldranch