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Ritt nach Walsheim

 

Am Donnerstag den 19.06.03 starteten wir zu einem 4 Tages Ritt nach Walsheim an der franz. Grenze.Wir das sind Jochen auf Arthur einem Araber, Wurzel auf Nico einem pol. Warmblut, Markus auf Django einem Vollblut -Quater Mix und Dagmar auf Sanchez einem Spanier. Zu 8 ging es also  morgens um 10 Uhr in Wiesbach los, bei Wolken verhangenem Himmel und 20 Grad, also optimales Reitwetter. Der erste Stopp kam schon nach 6km, Sanchez hatte sich ein Eisen losgetreten und wir überlegten was zu tun ist.Kurzerhand riefen wir unseren Trossfahrer Jürgen an und ließen uns Beschlagwerkzeug bringen, das Eisen wurde abgemacht und wieder neu aufgenagelt.HOFFENDLICH HÄLT`S !! Wir ritten weiter in flottem Tempo und trafen uns in Rentrisch mit einer Stunde Verspätung in Rentrisch mit Nina und ihrem Pony Ben, die uns ein Stück begleiten wollte. Da unsere Mittagsstation uns im Stich gelassen hatte ritten wir bis Oberwürzbach an einen Brunnen an dem wir die Pferde tränken wollten und uns mit Rohessern,Käse und Brot stärken wollten, doch siehe da! Der ganze Brunnen war voller Dosen Bier !! Welch unbekannter Spender war da wohl am Werke ? Wahrscheinlich waren dies Überbleibsel eines nächtlichen Gelages am Tage zuvor. Wir bedienten uns gerne und bedanken uns auf diesem Wege bei den unbekannten Spendern. Nachdem wir uns alle gestärkt hatten verlies Nina uns wieder und wir machten uns weiter auf den Weg.Ohne weitere Zwischenfälle erreichten wir gegen 18Uhr unser Ziel in Walsheim. Die Pferde bekamen bei Bauer Brachmann eine riesige Koppel so das wir alle vier Pferde zusammen laufen lassen konnten.Unweit vom Bauer befindet sich ein Campingplatz auf dem unser Trossfahrer schon unser Quartier und den Grill aufgebaut hatte und wir direkt für unser leibliches Wohl sorgen konnten.Den nächsten morgen ließen wir gemütlich angehen nach einem ausgiebigen Frühstück sattelten wir die Pferde und erkundeten die nähere Umgebung bis nach Frankreich, teilweise ritten wir genau auf der Grenze. Die Temperaturen waren wieder auf ca.27Grad angestiegen und die Stechmücken und Bremsen attackierten uns und unsere Pferde teilweise ganz schön heftig.Am dritten Tag legten wir einen Ruhetag ein. Bei Temperaturen um die 30 Grad war es natürlich optimal direkt nebenan ein Schwimmbad zu haben.Abends gingen wir gemütlich im Ort essen und ließen den Tag mit einigen "Bierchen" und "Schnäpschen" ausklingen.Der "Heimritttag" sollte sehr heiß werden und so machten wir uns zeitig auf den Weg.Trotz mehrmaligem einsprühen der Pferde hatten wir auch hier auf offenem Feld immer wieder mit den Bremsen zu kämpfen.Im Wald allerdings war es angenehm zu reiten gegen 17 Uhr waren wir wieder an unserem Startpnkt angelangt.Alles in allem haben wir in 3 Reittagen ca. 100km zurückgelegt und waren froh das.das Eisen von Sanchez gehalten hat.

 

Seiterswaldranch